KSA Institut für Klinische Seelsorgeausbildung Heidelberg

Brückensupervisionen

In den Brückensupervisionen werden die Erfahrungen und Fragen reflektiert, die beim Versuch der KursteilnehmerInnen entstehen, in den eigenen Krankenhäusern umzusetzen und zu erproben, was im 6-Wochen-Kursteil gelernt wurde. Sie dienen dazu, in diesem fast einjährigen Prozeß kein Lernvakuum entstehen zu lassen, und schlagen Brücken von einem Kursteil zum nächsten.

Die TeilnehmerInnen können bei dem, was sie umzusetzen oder auszuprobieren versuchen, rechtzeitig bestärkt werden, damit sie eingeschlagene Schritte weiter gehen, sie können aber auch rechtzeitig darauf aufmerksam werden, was für sie unproduktiv ist, ihren Lernprozess lähmt und sich nicht einschleifen sollte. Das wichtigste scheint mir, daß die TeilnehmerInnen vor Ort in ihrem Praxisfeld für dieses Jahr, wie es mit den kirchlichen Behörden abgesprochen ist, Lernende bleiben. Um dies zu gewährleisten, ist es immer wieder nötig, die TeilnehmerInnen zu erinnern, in diesem Lernprozess zu bleiben und nicht vor Ort meinen, „funktionieren“ zu müssen.